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Allergie und Anaphylaktischer Schock - Was tun?

Ärztliche Hinweise zur Selbsttherapie

Bei Menschen, die unter einer Insektengift-Allergie, bzw. Nahrungsmittel-Allergie leiden, kann die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks bestehen.
Folgende Medikamente können im Notfall lebensrettend sein und sollten ständig mitgeführt werden:

 
  Notfallset immer mitführen:
  • Antihistaminikum (z.B. 1 Flasche Tavegil-Sirup®)
  • Steroide (z.B. 1 Flasche Celestamine N 0,5 liquidum®)
  • ß2-adrenerges Dosieraerosol (z.B. 3 - 4 Hübe Berotec®)
 
  Bei differenzierten Patienten (Training erforderlich):
  • Adrenalin-Fertigspritze i.m. (z.B. Fastjekt®)

Wie äußert sich ein anaphylaktischer Schock?

Schocksymptome sind:


Jeder Schock bedeutet höchste Lebensgefahr und muss zügig und gezielt behandelt werden.

Der anaphylaktische Schock tritt Sekunden bis Minuten nach dem Kontakt mit Allergenen auf.

Ist eine starke Allergiereaktion bekannt (z.B. Biene, Wespe u.a.), sollen sofort nach dem Insektentisch o.g. Medikamente eingenommen werden oder Fastjekt® in den Obeschenkel gespritzt werden.

Danach sollten Sie sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben.

Wie wird Fastjekt® richtig angewendet?

  • Schaft des Injektors mit der Hand umfassen
  • graue Schutzkappe abziehen
  • mit gestrecktem Arm schwarze Plastikspritze auf die Außenseite des Oberschenkel aufsetzen,
    ohne mit den Daumen auf die Kappe zu drücken (Im Notfall auch durch die Kleidung)
  • Injektor im rechten Winkel auf den Oberschenkel halten
  • kräftig aufdrücken bis zur Auslösung der Nadel
    (durch ein deutliches Geräusch erkennbar)
  • 10 Sekunden in der Stellung
  • Die Handhabung des Injektors ist mit dem Fastjekt®-Trainer leicht erlernbar, der Ihnen von Ihrem Arzt ausgehändigt werden kann.
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