Ein Mittel, dass die Erkältung sofort beseitigt, gibt es noch nicht.
Man kann nur die Symptome lindern und seine Abwehrkräfte stärken und so helfen, dass sich keine bekterielle Infektion entwickelt.
Was können Sie selbst tun?
Körperliche Schonung, viel Flüssigkeit: Allgemein sollte man sich körperlich schonen, viel Flüssigkeit zu sich nehmen.
Hier eignet sich besonders heißer Tee, möglichst alle 30 Minuten eine Tasse. Ihn kann man je nach Bedarf mit etwas Bienenhonig süssen. Schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken z.B. Kamillen-, Salbei-, Borretsch-, Eibenwurzel- oder Spitzwegerich-Tee.
Auch die berühmte Milch mit Honig ist gut. Die heiße Milch bringt Wärme und Flüssigkeit, der Honig hat entzündungshemmende Wirkstoffe
abschwellende Nasentropfen schwellen die Nasenschleimhäute der Nase ab und erleichtern so das Atmen. Sie sollten jedoch nicht länger als zehn Tage angewendet werden.
Vitamin C!, also viel Obst, Zitrone oder auch hochdosiertes Vitamin C in Tablettenform.
Inhalieren feuchter heißer Dämpfe unter Zusatz von Kochsalz oder Kamille lindert die Symptome und schwellen gleichzeitig die Nase ab.
Versuchen Sie, mit hoch gelagertem Kopf zu schlafen.
Nicht Rauchen: Während der Erkältung sollte nicht geraucht werden, denn Rauchen reizt die Schleimhäute. Da Nikotin die Durchblutung vermindert, verlangsamt sich auch der Heilungsprozess. Frische luft ist gut.
Bei hartnäckigem Husten sollte man Fenchel-, Thymian- Huflattig-, oder Schlüsselblumen-Tee probieren. Kindern z.B. Fenchel-Honig anbieten
Gebrauchte Papiertaschentücher sollten sofort weggeworfen weden, damit die Ansteckungsgefahr begrenzt wird.
Bei starken Kopfdruck kann eine Schmerztablette (z.B. Aspirin) vor dem Schlafen genommen werden.
frei verkäufliche Erkältungsmedikamente sind nützlich, wenn sie gleich zu Beginn des Infektes eingenommen werden: z.B. Soledum, Umckaloabo, Sinupret
Halsschmerz-Lutschtabletten schaffen nur eine zeitweise Linderung
Wann zum Arzt?: Hat man nur typische Erkältungssymptome und klingt die Erkrankung nach ein bis zwei Wochen ab, gibt es keinen Grund, einen Arzt aufzusuchen. Bei starken Allgemeinerscheinungen, Kopfdruck, sehr hohem Fieber oder gelb-grünem Nasensekret sollte ein Arzt konsultiert werden.
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Tipp: Verwenden Sie eine Nasendusche:
Nasendusche:
Zur Vorbeugung und bei akuten Infektionen mit Schnupfenviren ist die Nasenspülung mit einer Kochsalzlösung wirksam. Als Hilfsmittel kann man in der Apotheke oder Drogerie eine Nasendusche und Nasenspülsalz kaufen.
Herstellung der Salzlösung: ein Esslöffel Kochsalz (ca. 9 Gramm) in ein Liter lauwarmes Wasser.
Anwendung: bei Schnupfen drei- bis viermal täglich, zur Vorbeugung: einmal täglich
Wirkung: Die Salzlösung befeuchtet und reinigt die Nase. Die Schleimhaut regeneriert wieder.
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| Wichtige Hinweise bei Selbst-Therapie |
| Die Wirksamkeit der Nasenspülung mit Kochsalzlösung (9 Gramm pro Liter lauwarmes Wasser) zur Vorbeugung gegen und bei akuten Infektionen mit Schnupfenviren ist bestätigt. |
| Nasenduschen kann man in der Apotheke kaufen. Mittlerweile sind auch fertige, relativ teure Salzlösungen (etwa 3 bis 4 Euro) als Aerosol oder zum Einträufeln erhältlich. |
| Vorsicht bei ätherischen Ölen: Kampfer oder Menthol können bei Säuglingen und Kleinkindern Krämpfe bis hin zum Atemstillstand auslösen! |
| Dexpanthenol, ein Hautschutzwirkstoff, kann als unbedenklich gelten. Erhältlich als Läsung zum Inhalieren, als Nasenspray oder Nasensalbe. |
Abschwellende Nasentropfen mit den Inhaltsstoffen
Indanazolin, Naphazolin, Oxymetazolin, Phenylephrin, Tetryzolin, Tramazolin, Xylometezolin
dürfen nur kurzzeitig angewendet werden (ca. 1 bis 3 Wochen).
Bei längerem Gebrauch kann es zur Schädigung der Nasenschleimhäute kommen. |
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